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Frauen-Vierer fährt erneut Rekord und wird wieder Zweiter

Der erfolgreiche Frauen-Vierer. © Arne Mill / Frontalvision.de
Der erfolgreiche Frauen-Vierer. © Arne Mill / Frontalvision.de

Glasgow. Der deutsche Vierer der Frauen ist in dieser Saison auf zweite Plätze abonniert. Nach Silber bei den Europameisterschaften in Apeldoorn Mitte Oktober und Rang zwei vor einer Woche beim Weltcup in Minsk belegte das Quartett von Bundestrainer André Korff auch am Freitagabend bei der zweiten Weltcup-Station des Winters in Glasgow Platz zwei in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung.

Die Mannschaft mit Franziska Brauße (Öschelbronn), Lisa Klein (Erfurt), Lisa Brennauer (Durach) und Gudrun Stock (München) steigerte im Finale im Sir-Chris-Hoy-Velodrom den deutschen Rekord abermals um 0,314 Sekunden auf 4:14,522 Minuten, musste sich aber wie bei der Europameisterschaft vor drei Wochen gegen Großbritannien (4:12,244) geschlagen geben. Beim Weltcup in Minsk war nur die USA schneller, die in Glasgow nicht am Start war.

„Wir haben angegriffen, leider hat es noch nicht ganz gereicht. Trotzdem: Es macht Spaß mit den Mädels, und wir haben wieder in der Olympia-Qualifikation wichtige Punkte eingefahren“, sagte Bundestrainer Korff nach der Siegerehrung mit Dudelsack-Klängen und einigen „Selfies“ mit seiner Mannschaft, zu der in der ersten und zweiten Runde Mieke Kröger (Bielefeld) gehörte. „Es wird jetzt Zeit, dass alle rausnehmen und nach der langen Saison ein bisschen Pause machen. Das nächste Ziel ist jetzt die WM in Berlin – und dann schauen wir weiter“, sagte Korff.

Der deutsche Männer-Vierer mit Richard Banusch (Vetschau), Maximilian Beyer (Berlin), Justin Wolf (Unna) und Jasper Frahm (Buxtehude) belegte in 3:57,281 Minuten den achten Platz. Die Stammbesetzung um den Leipziger Felix Groß fehlt in Schottland, soll beim nächsten Weltcup in Hongkong in drei Wochen wieder eingreifen. Den Sieg sicherte sich Europameister Dänemark in 3:39,246 Minuten.

Im Teamsprint der Frauen belegte das Team Erdgas.2012 mit den Nationalfahrerinnen Pauline Grabosch und Lea Sophie Friedrich in 32,953 Sekunden den dritten Platz vor Litauen (33,399). „Das ist ein gutes Ergebnis, zumal wir kurzfristig in der Woche umgeplant haben und Pauline sich nicht speziell vorbereitet hatte“, sagte Bundestrainer Detlef Uibel. Im Teamsprint der Männer belegte das Chemnitzer Team Erdgas.2012 mit Nik Schröter, Maximilian Levy und Maximilian Dörnbach den siebten Platz. Eine Nationalmannschaft war nicht am Start, da nach dem Schlüsselbeinbruch von Marc Jurczyk (Erfurt) in Minsk die Mannschaft platzte.