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WM-Maskottchen „Tracky“ erobert bei den Sixdays Berlin die Herzen

WM-Maskottchen Tracky mit Außenminister Heiko Maas ©
WM-Maskottchen Tracky mit Außenminister Heiko Maas ©

Berlin. Er war der heimliche Star des 108. Berliner Sechstagerennens. Er posierte mit den Sixday-Siegern Roger Kluge & Theo Reinhardt, machte Scherze mit Sprint-As Maximilian Levy oder Erinnerungsfotos mit Außenminister Heiko Maas (SPD) oder Doppel-Olympiasieger Robert Bartko: „Tracky“. Das Maskottchen der Bahn-Weltmeisterschaften 2020 im Berliner Velodrom (26. Februar bis 1. März 2020) war allgegenwärtig und eroberte vor allem die Herzen der „Kleinen“. Aber wer steckt eigentlich hinter der Verkleidung?

Während der Sixdays trug Martina das „Tracky“-Kostüm. Die 54-jährige Berlinerin hat gleich zugesagt, als die Anfrage kam. „Nächstes Jahr bei der WM bin ich auch dabei“, so Martina. Im Wettlauf mit den Berliner Maskottchen „Herthinho“ von Hertha BSC, „Bully“ von den Eisbären Berlin oder „Albatros“ von ALBA Berlin schlug sich „Tracky“ äußerst achtbar und machte beste Werbung für die Bahn-WM in 13 Monaten. Vor allem musste „Tracky“ – Erkennungsmerkmal sind die Regenbogenstreifen des Radsport-Weltverbandes UCI und die große Brille – aber immer wieder für Fotos posieren.

„Tracky“ selbst gefällt Martina gut. „Er sieht toll aus – ist schön groß, wie die Radfahrer“, erzählt die Frührentnerin, die öfter ehrenamtlich bei Sportveranstaltungen in Berlin aushilft. Gucken kann sie durch den Mund, ein batteriebetriebener Ventilator im Kopf sorgt für angenehme Temperaturen. Wenn Martina im „Tracky“-Kostüm steckt, soll sie nicht sprechen. Ihr schönstes Erlebnis in Berlin: „Einmal bin ich sogar zu Boden geknutscht worden“, erzählt Martina in einer Pause mit einem Lachen - und freut sich auf das nächste Erinnerungsfoto.