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Bei der WM in Berlin werden fast 150.000 Euro an Preisgeld ausgeschüttet

Das Berliner Velodrom. © Arne Mill / Frontalvision.de
Das Berliner Velodrom. © Arne Mill / Frontalvision.de

Berlin. Bei der Weltmeisterschaft in Berlin geht es in der dieser Woche nicht nur um Gold, Silber und Bronze sowie die begehrten und prestigeträchtigen Regenbogentrikots. Es werden auch knapp 150.000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet – im Vergleich zu den Wintersportarten Biathlon und Ski alpin hinkt der Bahnradsport hier aber hinterher.

In den Einzelwettbewerben von Berlin (z.B. Sprint, Einerverfolgung) erhält der neue Weltmeister von Berlin ein Preisgeld von 3125 Euro. Platz zwei (1875) und drei (1250) werden ebenfalls mit einer Prämie bedacht. In der Mannschaftsverfolgung erhält das siegreiche Team 6250 Euro – und muss gegebenenfalls durch vier oder fünf teilen.

Ganz andere Summen werden von den Top-Sportlern im Wintersport verdient. Bei der derzeit laufenden Biathlon-WM in Antholz erhält der Sieger oder die Siegerin 25.000 Euro (brutto/Quelle: sportnews.bz). Selbst Platz 20 bringt seit dieser Saison noch 650 Euro ein. Insgesamt schüttet der Verband IBU 898.000 Euro allein bei den Titelkämpfen aus. Schon im Weltcup liegen die Prämien deutlich über den WM-Prämien im Bahnradsport: Ein Sieg wird mit 15.000 Euro entlohnt. Insgesamt zahlt der Verband in einer Saison 6,6 Millionen Euro an Preisgeldern aus. Einer der Gründe: Biathlon hat eine viel höhere Fernseh-Präsenz als der Bahnradsport.

Im Vergleich zum Ski-alpin-Zirkus verdienen aber auch die Top-Athleten im Biathlon wenig. Für einen Weltcup-Sieg gibt es dort in der Regel 42.300 Euro. Im aktuellen Preisgeld-Rankung (Stand: 16. Februar, nach 26 von 40 Wettbewerben) liegt die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin mit 391.322,30 Schweizer Franken (ca. 368.500 Euro) an der Spitze. Bester Mann ist der Norweger Henrik Kristoffersen (276,397 CHF).