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Sprinter reisen wieder ins Trainingslager nach Südafrika - Bichler und Eilers beim Weltcup in Kanada gefordert

Joachim Eilers © Arne Mill / Frontalvision.de
Joachim Eilers © Arne Mill / Frontalvision.de

Berlin. Die Kurzzeit-Nationalmannschaft beginnt ihre Vorbereitung auf die Heim-Weltmeisterschaften in Berlin (26. Februar bis 1. März) fast schon traditionell mit einem Trainingslager in Südafrika. Nachdem zunächst Aufenthalte in Kairo oder Tel Aviv geprüft wurden, geht es nun doch vom 3. bis 20. Januar in den Vorort Durbanville bei Kapstadt. Da entgegen ersten Informationen die Radrennbahn Belville weiter zur Verfügung steht, zogen Bundestrainer Detlef Uibel und die Mannschaft einen Aufenthalt an der Spitze Afrikas und in gewohnter Umgebung vor.

„Das Trainingslager ist immer sehr intensiv, gleichzeitig aber auch entspannt. Man kann auch mal an den Strand oder zum Essen fahren“, sagte Uibel, der auf der Zementbahn die Kraftausdauer schulen will. Zudem hat der Aufenthalt auch immer ein bisschen Teambuilding-Charakter, da sich die Mannschaft selbst versorgen muss.

Mit nach Kapstadt reisen Pauline Grabosch (Erfurt), Emma Hinze (Cottbus), Lea Sophie Friedrich (Dassow), Maximilian Levy, Eric Engler (beide Cottbus), Stefan Bötticher (Chemnitz), Nik Schröter und Maximilian Dörnbach (beide Erfurt).

Mit Timo Bichler (Dudenhofen) und Joachim Eilers (Chemnitz) reisen zwei weitere WM-Kandidaten nicht mit nach Südafrika, gehen stattdessen mit den Nachwuchsfahrern Julien Jäger (Erfurt) und Carl Hinze (Cottbus) beim sechsten und letzten Weltcup der Saison in Milton/Kanada (24. bis 26. Januar) an den Start. „Bei Bichler war die geplante Wettkampfplanung nicht zustande gekommen. Er braucht noch einen Leistungsnachweis“, erklärte Uibel.

Während Bichler aber schon bei den Weltcups in Minsk und Hongkong am Start war, fehlte Eilers bislang komplett. Der Doppel-Weltmeister von 2016 klagte unter Atemwegs-Beschwerden. „Es geht jetzt darum, eine Wettkampfverträglichkeit wieder herzustellen. Er steht momentan in Richtung WM hinten dran und braucht ein Ergebnis“, erklärte Uibel. Noch habe der 29-Jährige aber eine Chance. „Wenn ,Joe’ was drauf hat, kann er immer überraschen. Derzeit deutet wenig darauf hin – Eilers war aber schon oft eine Wundertüte“, sagte Detlef Uibel.